Das Original

Nach der Grumman F6F-3N Hellcat, die ebenfalls mit dem AN/APS-6-Radar in der rechten Tragfläche ausgerüstet und schon 1943 mit 150 Maschinen im Einsatz war, stellt die weiterentwickelte F6F-5N mit 1189 gebauten Exemplaren eine recht stattliche Anzahl an Nachtjägern der US Navy.

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Die F2H Banshee war ein trägergestützter Jagdbomber des amerikanischen Herstellers McDonnell. Sie war das Nachfolgemuster der FH Phantom, die zunächst als McDonnell FD bezeichnet wurde. Nach Produktionsbeginn der FD-1 Phantom wurde McDonnell der Auftrag erteilt, einen größeren Jagdbomber zu entwickeln. Der Prototyp der Banshee ähnelte daher stark der FD-1 Phantom, war allerdings größer und schwerer.  Die hier vorgestellte F2H-3 war ein Langstrecken-Allwetterjagdflugzeug mit zusätzlichen Flügelspitzentanks, von dem 250 Exemplare hergestellt wurden. Die F2H-3 wies zwei zusätzlichen Tanks im verlängerten Rumpf und das Westinghouse AN/APQ-41 Radar im Bug auf. Die letzte Maschine wurde am 31. Oktober 1953 ausgeliefert. Ab 1962 erfolgte eine Umbenennung der F2H-3 in F-2C.

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Die Sikorsky H-5 (ursprünglich als R-5 bezeichnet und auch als S-48, S-51 und mit der internen Firmenbezeichnung als VS-327 bekannt) war ein Hubschrauber der Sikorsky Aircraft Corporation. Sie wurde von der United States Air Force und ihrem Vorgänger, den United States Army Air Forces, sowie der United States Navy und der United States Coast Guard (mit den Bezeichnungen HO2S und HO3S) eingesetzt. Auch das United States Post Office Department verwendet diesen Typ. Die zivile Version unter der Bezeichnung S-51 war der erste Hubschrauber, der ab 1946 kommerziell betrieben wurde.

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Das Fighter Squadron Composite 111 (VFC-111) „Sun Downers“ ist ein Geschwader der US Navy Reserve mit Sitz in der Naval Air Station Key West, Florida (USA), welches im Luftkampftraining der US Navy die Aggressorrolle übernimmt. Derzeit betreibt es Maschinen vom Typ Northrop F-5N und F-5F Tiger-II. Die F-5N sind von der Schweiz zurückgekaufte und verbesserte F-5E-Versionen der Tiger II.

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Die F8F Bearcat war ein für die US Navy von Grumman gebauter kolbenmotorgetriebener trägergestützter Jagdeinsitzer in Ganzmetallbauweise. Die Produktion dieser Serie begann erst gegen Ende des Zweiten Weltkrieges, weshalb es zu keinem Kriegseinsatz mehr kam. Die US Navy reduzierte daher ihre Bestellung auf 770 Maschinen, orderte aber zugleich 126 Maschinen des Typs F8F-1B. Diese waren anstelle der vier 12,7-mm-MG-M2 und je 300 Schuss Munition mit vier 20-mm-Kanonen und je 200 Schuss Munition ausgestattet. Zusätzlich konnten die Maschinen zwei oder drei Außenlasten bis zu 908 kg mitführen. 15 Maschinen der Originalbestellung wurden mit dem APS-6-Radar unter den Tragflächen zu F8F-1N-Nachtjägern umgebaut. Die im Juni 1947 zum Erstflug gestartete F8F-2 unterschied sich von der F8F-1 durch einen stärkeren 2250-PS-Motor R-2800-30W und den standardmäßigen Einbau der 20-mm-Kanonen sowie durch ein vergrößertes Seitenleitwerk. Auch hier gab es wieder einige Umbauten in Nachtjäger F8F-2N (etwa 15 Stück) und Fotoaufklärer F8F-2P (etwa 60 Stück).  Die Navy musterte weiterhin ihre alten Maschinen aus und ersetzte diese durch die Bearcats. Die Produktion der F8F endete im Mai 1949. Zu dieser Zeit flogen zwölf Staffeln die F8F-1 und weitere zwölf die F8F-2. Zum Ende des Jahres 1952 wurde die F8F bei der US Navy außer Dienst gestellt.

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Die North American Rockwell OV-10 Bronco ist ein von zwei Turboproptriebwerken angetriebenes zweisitziges leichtes Beobachtungs-, Angriffs- und Transportflugzeug mit Kurzstart- und Landeeigenschaften. Im Wesentlichen wurde der bis zu 560 Km/h schnelle Turboprop zur Unterstützung der Brown Water Navy in Vietnam eingesetzt. Die U.S. Navy übernahm seinerzeit die Leitung des Projekts LARA (Light Armed Reconnaissance Aircraft), die Bewaffnung sah je nach Einsatzlage wie folgt aus:

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Die Douglas A-4 Skyhawk, ursprünglich A4D Skyhawk, wurde in den 1950ern als Ersatz für die Skyraider als Kampfflugzeug für die US Navy entworfen. Das Ergebnis war ein sehr kleines, leichtes Flugzeug, dessen Flügel nicht einmal für den Trägereinsatz einklappbar sein mussten. Die Skyhawk erwies sich als sehr erfolgreich und 1954-79 wurden insgesamt 2960 Maschinen gebaut. Die Skyhawk der US Navy und des US Marine Corps wurden im großen Umfang im Vietnamkrieg eingesetzt, in dem 362 Maschinen aus verschiedenen Gründen verloren gingen. Bei der US Navy wurde die Skyhawk als Kampfflugzeug 1976 außer Dienst gestellt, diente aber noch bis 2003 als Feinddarstellungsflugzeug.

Erneut habe ich mich an einer A-7E „Corsair II“ im Maßstab 1/144 versucht, in diesem Fall an dem neu erschienenen Resinbausatz von Heroes Models. Auf den ersten Blick fallen die filigranen Gravuren der Oberfläche ebenso auf wie die detaillierten Fahrwerkschächte. Den Vergleich zur A-7E im gleichen Maßstab von Fox One Model Studios, die ich bereits hier vorgestellt habe, musste ich einfach ziehen. Zu sehr war ich damals vom 3D-gedruckten Bonsai-Flieger von Fox enttäuscht, so dass mich die Neugierde nach Alternativen bei Erscheinung des Heroes Models Bausatzes packte. (Fast) wurde ich nicht enttäuscht! Aber der Reihe nach.

Christian Bruer hat hier den Figurensatz von Andrea im Maßstab 1/32 bereits vorgestellt. Im letzten Jahr bin ich mit Christian auf der EuroModelExpo in Lingen darüber ins Gespräch gekommen, als er seine Vignette ausgestellt hatte. Die Figuren gefielen mir von ihrer Dynamik her, ihrer natürlichen Körperhaltung und der Detaillierung. Auch wenn es zum einen absolut nicht mein Maßstab ist und ich definitiv kein Figurenmaler bin, reizte es mich, sie mir ebenfalls zu besorgen und mich daran zu versuchen. Schließlich passen sie in mein Thema, die US Navy.

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Die McDonnell FH Phantom war das erste strahlgetriebene Jagdflugzeug der U.S. Navy. Es flog erstmals 1945 und wurde 1953 ausgemustert. Die U.S. Navy beauftragte McDonnell am 30. August 1943 mit der Konstruktion eines strahlgetriebenen Jagdflugzeugs. Ende 1943 orderte die Marine dann zwei Prototypen mit der Bezeichnung XFD-1. Diese verfügten von Anfang an über eine komplette flugzeugträgertaugliche Ausrüstung, das Cockpit war jedoch nicht druckbelüftet und auch Schleudersitze wurden nicht eingebaut. Der erste Prototyp machte angeblich Anfang Januar 1945 einen ersten Hüpfer, wobei zu diesem Zeitpunkt wegen Lieferschwierigkeiten erst ein Triebwerk verbaut war. Der eigentliche Erstflug fand am 26. Januar 1945 statt, angetrieben wurde das Flugzeug nunmehr von zwei 5,18 kN starken Westinghouse-19XB-2B-Triebwerken. Dieses Flugzeug stürzte am 1. November 1945 ab, wobei der Testpilot Woodwark Burke starb. Der zweite Prototyp flog im Juni 1945, er wurde im August 1945 bei einer Bauchlandung beschädigt. Er startete und landete als erstes US-amerikanisches Strahlflugzeug am 21. Juli 1946 von einem Flugzeugträger, der USS Franklin D. Roosevelt. Der Pilot war Jim Davidson.