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Deutsches Mehrzweckerprobungsboot Helmsand in Kopenhagen Drucken
Sonntag, 26. Januar 2020 um 06:00

Mehrzweckserprobungsboot Helmsand

Das deutsche Mehrzweckerprobungsboot Helmsand (Y 862) ist eines der drei 1986-88 gebauten Schiffe der Schwedeneck-Klasse (Klasse 748), die für die Wehrtechnische Dienststelle 71 (WTD 71) in Eckernförde fahren bzw. fuhren. Diese Klasse ersetzte eine Reihe von umgebauten Minensuchern des Typs YMS (Klasse 740). Die Schiffe der Schwedeneck-Klasse dienen der Erprobung verschiedener Systeme und haben eine zivile Besatzung. Sie verfügen über Container-Stellplätze zur Einschiffung der für die jeweiligen Aufgaben benötigten Ausrüstung sowie einen großen A-Rahmen am Heck und einen Kran, um die Ausrüstung einschiffen und ausbringen zu können. Sie sind aus amagnetischen Stahl gebaut. Von den drei gebauten Schiffen, Schwedeneck, Kronsort und Helmsand, sind die letzteren beiden noch im Dienst der Deutschen Marine. Schwedeneck fährt seit 2011 als Forschungsschiff Elisabeth Mann Borgese für das Leibniz-Institut für Ostseeforschung in Warnemünde.

Helmsand ist 56,5 m lang, 11,3 m breit und verdrängt 1000 t. Der Antrieb erfolgt über drei Dieselmotoren, die über einen Generator einen Elektromotor mit Strom versorgen. Mit 1489 PS werden 13,5 kn erreicht. Die Besatzung besteht aus 13 Personen, weitere zehn können untergebracht werden.

Helmsand wurde 1987-88 von der Krögerwerft in Rendsburg gebaut und dient seither bei der Wehrtechnischen Dienststelle 71 in Eckernförde.

Die Helmsand besuchte zu Beginn der Übung Northern Coast im September 2019 Kopenhagen:

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Lars