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Sea War Museum Jutland in Thyborøn Drucken
Donnerstag, 23. Juli 2020 um 05:00

Sea War Museum

Unser diesjähriger Sommerurlaub hat uns Corona-bedingt an die dänische Westküste in die Nähe von Thyborøn geführt. Hierbei bot sich natürlich ein Besuch im Sea War Museum Jutland an.

Der am Ausgang des Limfjords gelegene Ort Thyborøn lässt sich mit „dänisch nüchtern“ gut beschreiben. Nicht wirklich hässlich, aber weit davon entfernt schön zu sein. Wer also mit der Familie anreist und einen Museumsbesuch plant, kann diese nicht mit einem Bummel durch eine gemütliche Hafenstadt locken. Das Museum befindet sich in Strandnähe im Ortszentrum. Gegenüber liegen ein kleines Aquarium (Jyllands Akvariet) und das Kystcentret Thyborøn. Die gute Stunde, die man für das Sea War Museum braucht kann die Familie also hier oder am Strand verbringen.

Das Museum selbst befasst sich in der Hauptsache mit der Skagerrakschlacht, die vom 31. Mai bis 1. Juni 1916 rund 89 Seemeilen vor der Küste stattfand. Allerdings werden auch viele andere sehr interessante Themen der Marinegeschichte, einschließlich Marinefliegerei, des Ersten Weltkrieges behandelt. Weiterhin geht das Museum auf das am 06. Mai 1945 versenkte deutsche U-Boot U 3523 (Typ XXI) ein. Dieses Boot wurde im April 2018 vor der Küste Jütlands entdeckt.

Das Museum wirkt von außen wenig spektakulär, bietet innen aber viele interessante Exponate, einige Modelle und die jeweiligen Themengebiete erklärende Bildtafeln (dänisch, deutsch, englisch).

Letztendlich hat mich das Museum wirklich begeistert. Der Besuch ist absolut lohnenswert. Und im Museumsshop findet man etwas Literatur zu den ausgestellten Themen.

Der Eintritt ist mit rund 12 € für Erwachsene und rund 4 € für Kinder bis 17 Jahre angemessen. ACHTUNG: In diesem Sommer wurden die Eintrittspreise aufgrund der Corona-Situation halbiert. Im Juni, Juli und August ist das Museum täglich von 10:00 – 17:00 Uhr geöffnet. In den anderen Monaten schließt das Museum schon um 16:00 Uhr. Sicherheitshalber sollte aber vorher einen Blick auf die Webseitewerfen.

Das Museum besuchte ich im Juli 2020:

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Jens Bartels